Witwenball Küche & Wein: mit digitaler Power zum Restaurant der Zukunft

Aktuelle Events

14. KI-Impuls: KI-Agenten im Wissensmanagement
WomenUp26: KI entdecken – zwischen Retro und Zukunft

Witwenball Küche & Wein

Das inhabergeführte Restaurant Witwenball Küche & Wein hat zentrale Betriebsprozesse erfolgreich digitalisiert. Mit Unterstützung des Zukunftszentrums Nord (RZ.N) entstanden klare Entscheidungsgrundlagen für digitale Arbeitszeiterfassung und Hygienedokumentation – praxisnah, rechtssicher und zukunftsorientiert.

„Die Zusammenarbeit mit Julia Bode und dem Witwenball-Team hat mir vom ersten Tag an sehr viel Spaß gemacht. Das große Engagement und die Offenheit aller Beteiligten waren ein wertvoller Baustein für die erfolgreiche Umsetzung.“
Anke Büttenbender, Bildungswerk der Wirtschaft für Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.

Die Unterstützung des Zukunftszentrums hat uns geholfen, Digitalisierung nicht als abstraktes Ziel, sondern als konkreten und umsetzbaren Fahrplan zu begreifen. Wir gehen die nächsten Schritte jetzt mit Klarheit, Struktur und einem Team, das bereit ist für die Zukunft.

Herausforderung

Mit wachsendem Betrieb stieg der Bedarf, interne Abläufe effizienter, transparenter und rechtssicher zu gestalten. Insbesondere zwei Prozesse rückten in den Fokus: die analoge Arbeitszeiterfassung sowie die papierbasierte Hygienedokumentation. Beide waren zeitintensiv, fehleranfällig und boten kaum Möglichkeiten zur Auswertung oder schnellen Übersicht – ein Nachteil sowohl im Arbeitsalltag als auch bei Kontrollen.
Die zentrale Herausforderung bestand darin, digitale Lösungen zu finden, die sich nahtlos in den gastronomischen Alltag integrieren lassen, rechtliche Anforderungen erfüllen und zugleich für das Team leicht verständlich und praktikabel sind.

Umsetzung

Gemeinsam mit dem Zukunftszentrum Nord und der Digitalisierungsexpertin Anke Büttenbender wurde zunächst eine strukturierte Analyse des Ist-Zustands in Küche und Verwaltung durchgeführt. Darauf aufbauend folgte eine vertiefte Beratung, in der für beide Handlungsfelder systematisch Entscheidungsmatrizen entwickelt wurden.
Für die digitale Arbeitszeiterfassung wurden verschiedene Systeme anhand klar definierter Kriterien verglichen – darunter Kosten, Bedienfreundlichkeit, mobile Nutzung, Integrationsmöglichkeiten, Datenschutz und Rechtskonformität. Im Bereich der Hygienedokumentation lag der Fokus auf gesetzlichen HACCP-Anforderungen, Benutzeroberfläche, Schulungsaufwand, Cloud- und Offline-Funktionalität sowie Auswertungsmöglichkeiten.
Zur besseren Übersicht und Entscheidungsfindung wurden Anforderungen, Anbieteroptionen und Bewertungskriterien zusätzlich in Mindmaps visualisiert. Dieser strukturierte Ansatz ermöglichte fundierte, nachvollziehbare Digitalisierungsentscheidungen.

Erfolg

Im Ergebnis entstand für die Arbeitszeiterfassung eine engere Auswahl geeigneter Tools, die eine mobile Erfassung, automatische Auswertungen und eine rechtskonforme Datenspeicherung ermöglichen. Für die Hygienedokumentation konnte ein klarer Anbieter-Favorit identifiziert werden, der sämtliche HACCP-Vorgaben erfüllt und papierlose Prozesse unterstützt.
Die erarbeiteten Matrizen sorgten für Transparenz und erleichterten interne Abstimmungen. Gleichzeitig wurden die Beschäftigten aktiv in die Definition der Auswahlkriterien eingebunden, was Akzeptanz schuf und zukünftige Schulungsbedarfe reduzierte.
Alle Ergebnisse fließen in eine übergeordnete Digitalisierungs-Roadmap ein, die neben den umgesetzten Projekten auch weitere digitale Entwicklungsschritte berücksichtigt. Mit diesem strategischen Fahrplan ist das Restaurant Witwenball gut aufgestellt für die digitale Zukunft.

Beteiligte Expert*in in diesem Praxisbeispiel

Anke Büttenbender

Vereinbaren Sie eine kostenfreie Beratung

Erfahren Sie, wie Künstliche Intelligenz Ihr Unternehmen voranbringen kann.
Kontaktformular

Noch Fragen?​

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. 

Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir mit Ihnen ganz unverbindlich und unbürokratisch ein erstes Treffen (virtuell oder in Präsenz). Hier tauschen wir uns mit Ihnen über unsere Angebote, Unterstützungsbedarfe und -möglichkeiten sowie Digitalisierungspotentiale aus und verabreden, wie wir in einen vertieften Beratungsprozess einsteigen können. Weitere Infos

Unsere Angebote sind für Sie kostenfrei, da das Projekt öffentlich gefördert wird. Unsere vertiefte Beratungsleistung wird im Rahmen der sog. „De-minimis“- Beihilfen der EU subventioniert. Dafür ist es notwendig, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden (z.B. max. 300.000 Euro Fördersumme über drei Jahre). Sind diese erfüllt, können wir Sie mit einem Umfang von bis zu 80 Stunden Beratungsleistung unterstützen. Gerne informieren wir Sie darüber hinaus über weitere Fördermöglichkeiten. 

Unsere Angebote richten sich schwerpunktmäßig an Führungskräfte und Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Interessensvertretungen und Selbstständige. Aber auch Vereine, öffentliche Einrichtungen, größere Unternehmen oder Start-Ups können von unseren Angeboten profitieren.  

Sozialpartnerschaft bedeutet die Zusammenarbeit von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen auf Augenhöhe. Die Perspektive und Interessen von Beschäftigten spielen eine wesentliche Rolle, um nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Beschäftigte werden beim Prozess aktiv und frühzeitig miteingebunden und gestalten den Wandel mit.  

Wir sind dort, wo Sie sind – nämlich in den Regionen. Wir sind kein klassisches Zentrum an einem Standort, sondern wir sind in allen vier Bundesländern mit insgesamt 12 Projektpartnern in den jeweiligen Standorten vor Ort vertreten. Zur Partnerübersicht

Es sind noch offene Fragen? 

Subscribe Our Newsletter

Subscribe Our Newsletter