Böning Automationstechnologie: Von der KI-Strategie zur praktischen Anwendung

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Böning Automationstechnologie GmbH & Co. KG

Die Böning Automationstechnologie GmbH & Co. KG in Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, steht seit 1977 für innovative Lösungen in der maritimen Technologie. Mit rund 100 Mitarbeitenden und über 20.000 ausgestatteten Schiffen weltweit entwickelt das Unternehmen einen Großteil der installierten Systeme selbst.

Im Zuge der digitalen Transformation setzt Böning gezielt auf Künstliche Intelligenz (KI), um Innovationspotenziale zu erschließen und Prozesse effizienter zu gestalten. Dabei wurde das Unternehmen durch das RZ.Nord beratend unterstützt, um z.B. konkrete Anwendungsfelder zu identifizieren und schnell umsetzbare Maßnahmen zu priorisieren.

Sämtliche Aufnahmen in dieser Galerie wurden uns freundlicherweise von Böning Automationstechnologie GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt.

Für uns war besonders wertvoll, dass das RZ.Nord durch seine professionelle Beratung und die individuell zugeschnittene Qualifizierungsplanung die Umsetzung unseres strategischen Ansatzes maßgeblich unterstützt hat. Wir empfehlen RZ.Nord als Beratungspartner jederzeit und ohne Einschränkungen weiter!

Herausforderung

Als technologiegetriebenes Unternehmen hatte Böning die Bedeutung von KI früh erkannt und bereits eine eigene Strategie entwickelt. Im nächsten Schritt ging es darum, geeignete Anwendungsbeispiele zu entwickeln und die Mitarbeitenden aktiv in den anstehenden Veränderungsprozess einzubeziehen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der erfolgreiche Einsatz von KI eine solide Datenkompetenz im Unternehmen bedingt.

Ziel der Zusammenarbeit war es, die Mitarbeitenden für KI und generative Sprachmodelle zu sensibilisieren, die Datenkompetenz zu stärken, Digitalisierung und IT-Sicherheit weiterzuentwickeln sowie konkrete KI-Anwendungsfälle zu identifizieren und die Umsetzung anzustoßen.

Umsetzung

Das RZ.Nord entwickelte sozialpartnerschaftlich ein praxisnahes Qualifizierungsprogramm mit drei aufeinander aufbauenden Workshops. Der Schwerpunkt lag dabei auf Anwendbarkeit im Arbeitsalltag, unter anderem durch den Einsatz generativer KI, interaktiven Lernformaten und Transferaufgaben.

Im ersten Workshop standen die Grundlagen der KI im Mittelpunkt, einschließlich der Funktionsweise von Large Language Models, zu denen ChatGPT gehört, und relevanter rechtlicher und ethischer Aspekte. Der zweite Workshop behandelte Daten als Grundlage für KI. Die Teilnehmenden lernten den kompetenten Umgang mit Daten (Data Literacy), Methoden zur Datenanalyse (Data Mining) sowie das CRISP-DM-Modell als Strukturierungsmöglichkeit von KI-Projekten kennen und entwickelten erste unternehmensspezifische Anwendungsfälle. Im dritten Workshop wurden KI und Datenpraxis kombiniert. Die Mitarbeitenden arbeiteten mit synthetischen Datensätzen, bereinigten, strukturierten und werteten diese aus.

Erfolg

Mehr als die Hälfte der Belegschaft nahm aktiv an den Workshops teil. Das zeigte das große Interesse an KI und die Bereitschaft, neue Technologien in die tägliche Arbeit zu integrieren. Damit einhergehend wurde die Grundlage für erste konkrete Projekte geschaffen – z. B. für personalisierte Marketingkampagnen, datenbasierte Kundenempfehlungen und KI-gestütztes Wissensmanagement, u.a. über RAG-basierte Chatbots.

Die Einführung von KI wurde bei Böning als ganzheitlicher Transformationsprozess verstanden. Neben technologischen und organisatorischen Aspekten spielte vor allem die Weiterentwicklung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur eine wichtige Rolle. Entscheidend für den Erfolg waren die frühe Einbindung der Mitarbeitenden, der praxisnahe Einstieg über konkrete Tools, die Kombination aus Theorie, Praxis und Transfer. Eine gute Arbeitsgrundlage für die Zusammenarbeit bildete auch die sehr passend angelegte strategische Verankerung im Unternehmen.

Beteiligte Expert*in in diesem Praxisbeispiel

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Unsere Angebote sind für Sie kostenfrei, da das Projekt öffentlich gefördert wird. Unsere vertiefte Beratungsleistung wird im Rahmen der sog. „De-minimis“- Beihilfen der EU subventioniert. Dafür ist es notwendig, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden (z.B. max. 300.000 Euro Fördersumme über drei Jahre). Sind diese erfüllt, können wir Sie mit einem Umfang von bis zu 80 Stunden Beratungsleistung unterstützen. Gerne informieren wir Sie darüber hinaus über weitere Fördermöglichkeiten. 

Unsere Angebote richten sich schwerpunktmäßig an Führungskräfte und Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Interessensvertretungen und Selbstständige. Aber auch Vereine, öffentliche Einrichtungen, größere Unternehmen oder Start-Ups können von unseren Angeboten profitieren.  

Sozialpartnerschaft bedeutet die Zusammenarbeit von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen auf Augenhöhe. Die Perspektive und Interessen von Beschäftigten spielen eine wesentliche Rolle, um nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Beschäftigte werden beim Prozess aktiv und frühzeitig miteingebunden und gestalten den Wandel mit.  

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