Das Chocoversum Hamburg ist eine markenunabhängige Erlebniswelt rund um Kakao und Schokolade im Herzen der Hamburger Innenstadt. Seit der Eröffnung im Jahr 2011 begleitet das Chocoversum seine Gäste auf einer interaktiven Genussreise von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokoladentafel. Auf rund 1.200 Quadratmetern erleben jährlich rund 220.000 Besucher*innen Edutainment pur: Wissen, Genuss und Mitmachen verbinden sich in einer geführten Tour mit acht Erlebnisstationen und einer eigenen Schokoladenwerkstatt, in der Gäste ihre persönliche Tafel kreieren. Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Experimentierfreude prägen sowohl das Gästeerlebnis als auch die interne Zusammenarbeit.

„Wir haben einen Werkzeugkasten aufgebaut, den wir künftig selbstständig weiter nutzen können – von der Prozessbeschreibung bis zur strukturierten Bewertung von Verbesserungspotenzialen.“
Lenja Vollmer, Projektmanagerin Digitalisierung im Chocoversum

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit mit dem RZ.Nord waren die Umsetzung und der Einsatz von Use-Cases. Das vorhandene interne Vorgehen sollte strukturierter und langfristig ausgerichtet erfolgen. Zudem sollte eine Strategie entwickelt werden, um das Finden, Priorisieren und Umsetzen von KI-Anwendungsfällen kontinuierlich verbessern zu können.
Übergeordnetes Ziel der durch das RZ.Nord begleiteten Workshopreihe war die Befähigung des Chocoversum zum wiederholbaren Finden und Umsetzen von (KI-)Use-Cases.
Die Beratung gliederte sich in insgesamt sieben partizipative Workshops. Im Rahmen eines Kick-off-Meetings wurden zunächst die Planung, Zielsetzung sowie Umsetzungsmöglichkeiten evaluiert. Danach wurden zwei Workshops zur Prozessanalyse mit verschiedenen Abteilungen durchgeführt. Das Ergebnis war eine grobe Prozesslandschaft. Zudem wurden kritische Prozesse identifiziert und ein strukturiertes Data-Mapping durchgeführt. So wurde deutlich, welche Daten in welchem Format vorhanden sind und welche für die Verbesserung nötig sein könnten.
So wurden mögliche Use-Cases identifiziert und anhand eines Schemas ausführlich beschrieben – eine wichtige Grundlage für das allgemeine Verständnis über Inhalt, Problemstellung, Ziel und Mehrwert einer möglichen KI-Anwendung. Nach der Bewertung und Priorisierung anhand festgelegter Kriterien wurde im abschließenden Workshop ein Umsetzungsplan für die „Top-Use-Cases“ erarbeitet.
Als besonders wertvoll wird der methodische Rahmen eingestuft, der die Beteiligten durch die einzelnen Schritte der Analyse, Beschreibung und Priorisierung führte. Dieser rote Faden war ein wichtiger Baustein für den Umgang mit komplexen Abläufen und zur Vorbereitung sowie das Treffen fundierter Entscheidungen.
Im Zuge der Umsetzung wurde ein Werkzeugkasten erarbeitet und aufgebaut, der von den Beschäftigten selbstständig genutzt und erweitert werden kann. Dies umfasst alle relevanten Ebenen, die von der Prozessbeschreibung bis zur strukturierten Bewertung von Verbesserungspotenzialen reichen. Der strukturierte Ansatz des RZ.Nord brachte die erforderliche Transparenz in die internen Prozesse und war hilfreich für die Priorisierung der einzelnen Schritte.
Smarter Synergieeffekt: Bereits vor der Umsetzung des RZ.Nord-Projekts entwickelte das Chocoversum-Team zur Optimierung der internen Kommunikation ein Konzept für eine Mitarbeiter*innen-App. Hierfür wurde die agile Methode des BMAS-Beratungsprogramms INQA-Coaching genutzt. Auch für die Use-Cases stellt die inzwischen implementierte App eine wertvolle Kommunikationsplattform dar.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir mit Ihnen ganz unverbindlich und unbürokratisch ein erstes Treffen (virtuell oder in Präsenz). Hier tauschen wir uns mit Ihnen über unsere Angebote, Unterstützungsbedarfe und -möglichkeiten sowie Digitalisierungspotentiale aus und verabreden, wie wir in einen vertieften Beratungsprozess einsteigen können. Weitere Infos
Unsere Angebote sind für Sie kostenfrei, da das Projekt öffentlich gefördert wird. Unsere vertiefte Beratungsleistung wird im Rahmen der sog. „De-minimis“- Beihilfen der EU subventioniert. Dafür ist es notwendig, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden (z.B. max. 300.000 Euro Fördersumme über drei Jahre). Sind diese erfüllt, können wir Sie mit einem Umfang von bis zu 80 Stunden Beratungsleistung unterstützen. Gerne informieren wir Sie darüber hinaus über weitere Fördermöglichkeiten.
Unsere Angebote richten sich schwerpunktmäßig an Führungskräfte und Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Interessensvertretungen und Selbstständige. Aber auch Vereine, öffentliche Einrichtungen, größere Unternehmen oder Start-Ups können von unseren Angeboten profitieren.
Sozialpartnerschaft bedeutet die Zusammenarbeit von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen auf Augenhöhe. Die Perspektive und Interessen von Beschäftigten spielen eine wesentliche Rolle, um nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Beschäftigte werden beim Prozess aktiv und frühzeitig miteingebunden und gestalten den Wandel mit.
Wir sind dort, wo Sie sind – nämlich in den Regionen. Wir sind kein klassisches Zentrum an einem Standort, sondern wir sind in allen vier Bundesländern mit insgesamt 12 Projektpartnern in den jeweiligen Standorten vor Ort vertreten. Zur Partnerübersicht
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