Die Notfallmamas GmbH: Personas, KI und digitale Prozesse für Akquise und Recruiting

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FutureTalk 2026 – Digitale Selbstbestimmung für KMU, 16.09.2026, 12–13 Uhr, Online. Logos Zukunftszentrum Nord, RZzKI Saarland Rheinland-Pfalz und Zukunftszentren.
FutureTalk 2026 – Digitale Selbstbestimmung für KMU
Wenn Erfahrung geht: KI als Werkzeug zur Wissenssicherung
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KI-Kompetenz im Fokus: So gelingt die sichere Anwendung im beruflichen Alltag
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INQA – Initiative Neue Qualität der Arbeit
Agile Spielwiese: Methoden ausprobieren statt nur erklären
KI im Mittelstand auf das richtige Maß bringen – 08.10.2026, 10:00 bis 10:45 Uhr, Online
KI im Mittelstand auf das richtige Maß bringen

Die Notfallmamas GmbH

Die Notfallmamas unterstützen familienbewusste Unternehmen und ihre Mitarbeitenden mit kurzfristig organisierter Kindernotfallbetreuung. Das Angebot greift, wenn ein Kind erkrankt oder die reguläre Betreuung in Kita, Schule oder Tagespflege ausfällt – gerade dann, wenn berufliche Termine, Projekte oder andere Verpflichtungen keine kurzfristige Betreuungslücke zulassen.

Mit handverlesenen Betreuungskräften leisten die Notfallmamas einen konkreten Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unternehmen können ihre Beschäftigten in akuten Betreuungssituationen entlasten, Ausfallzeiten reduzieren und sich zugleich als familienfreundliche Arbeitgeber positionieren.

Logo Die Notfallmamas GmbH

Sämtliche Aufnahmen in dieser Galerie wurden uns freundlicherweise von Die Notfallmamas GmbH zur Verfügung gestellt.

Die Persona-Arbeit hat uns geholfen, die Perspektiven von Kund*innen, Bewerber*innen und internen Teams zusammenzubringen. Jetzt können wir Kommunikation und Prozesse deutlich gezielter gestalten.

Angela Schmidt, Geschäftsführerin Die Notfallmamas GmbH

Herausforderung

Das Unternehmen möchte Neukundenakquise, Recruiting und Einsatzplanung besser auf die Bedürfnisse seiner unterschiedlichen Zielgruppen ausrichten. Bisher erschweren verschiedene Anforderungen, manuelle Abstimmungen und Medienbrüche eine einheitliche Kommunikation und effiziente Bearbeitung.

Gesucht wurde daher ein Ansatz, der Zielgruppen verständlich beschreibt, relevante Bedarfssituationen sichtbar macht und konkrete Möglichkeiten für den Einsatz von KI und digitalen Anwendungen aufzeigt. Die Umsetzung wurde durch die Expertise des Regionalen Zukunftszentrums Nord begleitet.

Umsetzung

In einem gemeinsamen Workshop wurden relevante Branchen, typische Bedarfslagen, Probleme und Schwachstellen sowie geeignete Ansprachezeitpunkte und Kommunikationskanäle herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden zu einer gemeinsamen Persona-Grundlage verdichtet – ohne die Zielgruppen auf starre Profile zu reduzieren.

Darauf aufbauend wurden Einsatzfelder für KI in Marketing, Neukundenakquise, Recruiting und Bewerbermanagement betrachtet. Dazu gehören zielgruppengerechte Textentwürfe, Datenanalyse, die Strukturierung von Bewerbungen und Profilen, das Erkennen fehlender Angaben sowie automatisierte Rückmeldungen und Erinnerungen.

Im weiteren Beratungsverlauf wurde die fachliche Grundlage für eine Kunden-App entwickelt. Diese soll künftig Anfragen, Profile, Unterlagen und Statusinformationen digital abbilden und sicher in bestehende Prozesse integrieren. Datenschutz, Rollen- und Berechtigungskonzepte sowie klare Lösch- und Aufbewahrungsregeln werden dabei von Beginn an berücksichtigt.

Erfolg

Die Beratung des RZ.Nord schuf ein gemeinsames Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kund*innen, Bewerber*innen und internen Teams. Dadurch können Marketing, Recruiting und Prozessgestaltung künftig stärker miteinander verbunden werden.

Die erarbeiteten Ergebnisse bilden die Grundlage für zielgruppengerechte Kommunikation, datenbasierte Priorisierung und erste KI-Piloten. Gleichzeitig wurden konkrete Ansatzpunkte für die Vereinfachung und Automatisierung von Bewerbung, Profilverwaltung und Einsatzplanung identifiziert.

Mit der geplanten Kunden-App soll dieser Ansatz weitergeführt werden. Sie kann den Zugang für Kund*innen und Bewerber*innen vereinfachen, die Transparenz erhöhen und interne Teams durch strukturierte digitale Abläufe entlasten.

Beteiligte Expert*in in diesem Praxisbeispiel

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Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir mit Ihnen ganz unverbindlich und unbürokratisch ein erstes Treffen (virtuell oder in Präsenz). Hier tauschen wir uns mit Ihnen über unsere Angebote, Unterstützungsbedarfe und -möglichkeiten sowie Digitalisierungspotentiale aus und verabreden, wie wir in einen vertieften Beratungsprozess einsteigen können. Weitere Infos

Unsere Angebote sind für Sie kostenfrei, da das Projekt öffentlich gefördert wird. Unsere vertiefte Beratungsleistung wird im Rahmen der sog. „De-minimis“- Beihilfen der EU subventioniert. Dafür ist es notwendig, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden (z.B. max. 300.000 Euro Fördersumme über drei Jahre). Sind diese erfüllt, können wir Sie mit einem Umfang von bis zu 80 Stunden Beratungsleistung unterstützen. Gerne informieren wir Sie darüber hinaus über weitere Fördermöglichkeiten. 

Unsere Angebote richten sich schwerpunktmäßig an Führungskräfte und Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Interessensvertretungen und Selbstständige. Aber auch Vereine, öffentliche Einrichtungen, größere Unternehmen oder Start-Ups können von unseren Angeboten profitieren.  

Sozialpartnerschaft bedeutet die Zusammenarbeit von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen auf Augenhöhe. Die Perspektive und Interessen von Beschäftigten spielen eine wesentliche Rolle, um nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Beschäftigte werden beim Prozess aktiv und frühzeitig miteingebunden und gestalten den Wandel mit.  

Wir sind dort, wo Sie sind – nämlich in den Regionen. Wir sind kein klassisches Zentrum an einem Standort, sondern wir sind in allen vier Bundesländern mit insgesamt 12 Projektpartnern in den jeweiligen Standorten vor Ort vertreten. Zur Partnerübersicht

Das Projekt läuft vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2026.

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